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UP-DAH: Digital Autonomy Hub WebTalk: Userfreundliche Darstellung komplexer Zusammenhänge bei personenbezogenen Daten

September 8 @ 10:45 - 12:15

Präsentation:

TrUSD – Transparente und selbstbestimmte Ausgestaltung der Datennutzung im Unternehmen

In dem Verbundvorhaben „TrUSD – Transparente und selbstbestimmte Ausgestaltung der Datennutzung im Unternehmen“ wird ein praxistauglicher und rechtskonformer Ansatz für den technologiegestützten Beschäftigtendatenschutz entwickelt. Auf diese Weise wird eine Brücke geschlagen zwischen den Potentialen der Datenanalyse und dem Recht der Beschäftigten auf Privatheit. Durch sogenannte Privacy Dashboards werden Unternehmen in die Lage versetzt, für ihre Arbeitnehmer sowohl Transparenz über betriebliche Datenverarbeitungsvorgänge als auch Selbstbestimmungsmöglichkeiten hinsichtlich der Datenverarbeitung zu schaffen.

Denis Feth, M. Sc. studierte Informatik an der Technischen Universität Kaiserslautern und leitet das Teilprojekt von TrUSD am Fraunhofer IESE. Dort ist er seit 2011 beschäftigt und verantwortet derzeit in seiner Rolle als Expert »Security and Privacy Technologies« den Forschungsbereich Datensouveränität. Seine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere in den Bereichen Datennutzungskontrolle, Usable Security & Privacy und sichere digitale Ökosysteme.

Hartmut Schmitt koordiniert die Forschungsprojekte beim saarländischen IT-Lieferanten HK Business Solutions GmbH. Er ist seit 2006 in Verbundvorhaben auf den Gebieten Mensch-Computer-Interaktion, Usability/User Experience und Software-Engineering tätig, u. a. als Gesamtprojektleiter in mehreren BMBF- und BMWi-geförderten Verbundvorhaben.

Hartmut Schmitt, Denis Feth
HK Business Solutions GmbH, Deutschland


Bei der Mensch und Computer 2021 bietet das Digital Autonomy Hub einen eigenen Themenblock mit Berichten aus der angewandten Forschung und Möglichkeit zum fachlichen Austausch, sowie eine Einordnung zu Förderungsmöglichkeiten.

Zur Förderung und Unterstützung der individuellen digitalen Souveränität in unserer Gesellschaft setzen sich Expert·innen in Forschung und Wirtschaft damit auseinander Themen wie Datenschutz, Datenverarbeitung und Privatheit verschiedensten Zielgruppen verständlich näher zu bringen. Dabei geht es essentiell darum, hochkomplexe Thematiken in einer Weise zu vermitteln, die für die breite Gesellschaft verständlich – und vor allem auch annehmbar und nutzbar sind. Oftmals findet sich eine solche Umsetzung in der Form von Dashboards wieder: Übersichtlich, verständlich, intuitiv. Doch wie lassen sich diese hochkomplexen Themen für Dashboards erfolgreich und zielgruppenorientiert umsetzen? Nicht zuletzt bewegen wir uns bei Personendaten und Privatheit auch immer in einem Spannungsfeld der Ethik und des Rechts – was muss also grundsätzlich beachtet werden und wo stoßen wir (noch) an Grenzen in der Umsetzung? Zusammen mit den Projekten TrUSD und SIMPORT werden wir uns aus der Perspektive zweier Forschungsprojekte mit diesen Fragen auseinandersetzen und zum Austausch, wie auch zum Nachdenken anregen.

Im anschließenden Kurzworkshop werden wir den Teilnehmenden näherbringen, welche Möglichkeiten es gibt, Forschungsförderung zu erhalten.

Über das Digital Autonomy Hub

Das Digital Autonomy Hub – Technik souverän nutzen ist ein Kompetenzzentrum, das ein interdisziplinäres Netzwerk von 43 Instituten und Organisationen koordiniert. Das Hub wird sichtbar machen, woran die Partner forschen und welche Ideen sie entwickeln, um die individuelle digitale Souveränität zu stärken. Ziel dieses Wissenstransfers ist es, allen Menschen einen reflektierten und selbstbestimmten Umgang mit ihren Daten, Geräten und Anwendungen zu ermöglichen. Das  Kompetenzzentrum bereitet aktuelle Forschungsergebnisse für Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft auf und berät die verschiedenen Akteure zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten der Datennutzung.
Das Digital Autonomy Hub wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Forschungsprogramms „Technik zum Menschen bringen“ gefördert und von Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) und AlgorithmWatch umgesetzt.

Moderation:

Corinna Balkow ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Berlin und hat in den vergangenen Jahren als Software Usability Testerin, International Quality Manager und Referentin für Digitale Gesellschaft gearbeitet. Ihre Forschung befasst sich vor allem damit, wie sich Gesellschaft mit Digitalisierung verändert, wie Algorithmische Systeme geprüft werden können und wie Ethik in AI umgesetzt werden kann.

Johannes Braese arbeitet im Privacy-by-Design-Team bei HERE Technologies, um das Risiko für die Privatsphäre abzuschätzen und Anonymisierungsstrategien für persönliche Standortinformationen zu bewerten. In der Vergangenheit arbeitete er als Geodatenwissenschaftler an deutschen und internationalen Forschungsprojekten zur Untersuchung der sozioökonomischen Auswirkungen von Naturkatastrophen.

 

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Datum:
September 8
Zeit:
10:45 - 12:15
Kategorie: